Geschichte

Český porcelán Dubí

Es war bereits im Jahr 1864, als der Industrielle Anton Tschinkel aus Dubí das umfangreiche Gebäude mit der Bezeichnung Untere Waldmühle in der heutigen Straße Tovární ulice in Dubí bei Teplice kaufte, das er für die Majolikaproduktion umbaute. Im Jahr 1885 erwarb die Firma O.C. Teuchert aus dem unweiten Meißen die Fabrik und führte hier die Porzellanproduktion in Barockform sowie den sog. Zwiebelmuster-Dekor ein, dessen Herstellung außerordentlichen Erfolg und Interesse unter den Kunden erzielte. Davon zeugt die Anzahl der Teile dieser Kollektion, die im Jahr 1929, zur Zeit des Inhabers Artur Bloch, 257 Formen umfasste und bis zum Jahr 1956 mit der Aufschrift MEISSEN im ovalen Rahmen gekennzeichnet wurde.

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Zwiebelmuster

ORIGINAL ZWIEBELMUSTER

Dieses Muster geht von der Darstellung und Verbindung stilisierter Pflanzenmotive auf dem Hintergrund der ostasiatischen Philosophie aus, jedoch unter Anpassung an den europäischen Stil und seine Gestaltung. So sah das sein Schöpfer im Jahr 1729, Johann David Kretschmar, der in dieser Zeit zur Gruppe der bildenden Künstler der ersten europäischen Porzellanfabrik in Meißen gehörte. Und warum gerade das Zwiebelmuster? Seine weltweit eingelebte Bezeichnung entstand ganz zufällig durch die irrtümliche Ansicht, dass der Granatapfel, der unter anderem am Tellerrand dargestellt war, von manchen – und zwar insbesondere auch von Johann Kretschmars Kollegen, spöttisch Melonen, aber meistens Zwiebel genannt wurde.